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Portrait des Stifters Friedrich Engisch stammt aus dem Ort Friesenheim bei Lahr. Er war der älteste Sohn des Ehepaares Wilhelm Engisch und Magdalena, geb. Füner und wurde am 22. Februar 1905 geboren.
Von Geburt an war Friedrich Engischs rechter Arm verkürzt, so daß er, zeitlebens mit einer Prothese ausgestattet, mit diesen körperlichen Beschränkung seine berufliche Arbeit leisten mußte. Dennoch konnte er als Maler arbeiten.
Nach dem Besuch der Volksschule in Friesenheim nahm ihn die Behindertenschule ("Krüppelheim") in Heidelberg auf, damit er das Malerhandwerk erlerne. Damals arbeitete Friedrich Engisch als Aushilfskraft in verschiedenen Geschäften und Werkstätten. Nach Friesenheim zurückgekehrt, lernte er das Malerhandwerk bei einem Malermeister und wurde Geselle. Es folgten Tätigkeiten in Herbolzheim beim Unternehmen Greschbach und in Neckarsulm in einer Fahrradfabrik. Damals erhielt Friedrich Engisch auch die Bescheinigung als "Schwerbeschädigter".
Es folgte die Eheschließung mit Elisabeth, geb.Hollinger. Das junge Paar zog nach Freiburg, zuerst in die Wildtalstraße und dann in die Zähringerstraße 373, wo sie bis zum Lebensende ein Malergeschäft betrieben.
Friedrich Engisch machte beim Malergeschäft Knosp in Freiburg seine Meisterprüfung und war während der Kriegsjahre als Schwerbeschädigter vom Kriegsdienst mit der Waffe befreit.
Herr Engisch brachte 1985 sein Vermögen in die "Friedrich-Engisch-Stiftung. Hilfe für Körperbehinderte" ein. Diese Stiftung sollte ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke verfolgen und will Menschen, die von Geburt an körperbehindert sind, dadurch helfen, daß sie ihnen einen materiellen Ausgleich für ihre Körperbehinderung gibt (§2 der Satzung).
Friedrich Engisch verstarb 1986 und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Zähringer Friedhof.



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